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Tierarztpraxis

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Öffnungszeiten der Kleintiersprechstunde

 

 

Montag       16:00 - 18:00

Dienstag     16:00 - 18:00

Mittwoch     geschlossen

Donnerstag 16:00 - 18:00

Freitag        16:00 - 18:00

 

Mittwochs findet keine offene Sprechstunde mehr statt.

 

Tipps für Vergesellschaftung von Katzen

   Eine Katze braucht ebenso einen eigenen Platz

Wie einen eigenen Menschen.

 

Doris Lessing (1919-2013)

Britische Schriftstellerin

 

 

Grundsatz: Katzen entscheiden eigenverantwortlich, ob sie Artgenossen akzeptieren oder ablehnen.

 

 

Planung des Zusammenlebens:

 

Fragen die bei der Auswahl helfen:

  • Gehören die Katzen charakterlich zum sozial aufgeschlossen, freundlich-selbstbewussten Katzentyp?

  • Sind sie mit anderen Katzenpartnern aufgewachsen?

  • Lebten die Katzen zuvor in einer Katzengemeinschaft und haben diese genossen?

  • Entsprechen sich die ausgewählten Tiere in ihrem Temperament?

 

Gleich und Gleich gesellt sich gern…

  • Gleichgeschlechtliche Katzen ähneln sich oft in Temperament und Spielvorlieben.

  • Vorteilhaft sind auch enge Verwandtschaftsgrade, sowie optische Ähnlichkeiten.

  • Jungtiere finden leichteren Anschluss an andere Jungtiere aufgrund ihrer Spielvorlieben. Und ältere Katzen bevorzugen ruhigere Artgenossen.

 

Das passende Lebensumfeld:

 

  • Haben die Katzen genug Platz zur Verfügung (Faustregel: 40 qm/Tier)?

  • Sind genug Rückzugs- und Schlafplätze für jedes Tier vorhanden?

  • Besteht eine ausreichende Anzahl an Toiletten (pro Katze ein Klo)? Werden alle Toiletten mind. einmal täglich gereinigt?

  • Sind genug Ausweichmöglichkeiten auf den „Hauptwegen“ vorhanden, so dass jedes Tier sicher zur Toilette, zum Futterplatz oder zum Lieblingsort kommt?

  • Gibt es ausreichend Futter- und Wasserstellen?

 

Vorbereitung für den ersten Kontakt:

 

Vor der Zusammenführung sollte die neue Katze allein die gesamte Wohnfläche erkunden und sich mit den Gerüchen vertraut machen können. Sie können benutzte Liegedecken oder Spielzeug der anderen Katzen präsentieren.

In den ersten Tagen ist häufig mit Zurückhaltung und ablehnendem Verhalten zu rechnen.

Jedoch sollten Sie sich ein zeitliches Limit von 4-6 Wochen setzen. Wenn sich die Katzen danach immer noch fixieren und „singen“ oder ernsthaft attackieren, sollten Sie die Vergesellschaftung abbrechen.

 

Um den Stresspegel zu senken, besteht die Möglichkeit, des Einsatzes eines Pheromon-Verdampfers, um eine Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen.

 

 

Der Erstkontakt:

 

Vor der Zusammenführung können Sie alle Katzen mit einem Bierhefepulver an Schulter, Seiten und Vorderpfoten bestreuen. Die Katzen beginnen sich dann selbst zu putzen, was auf die anderen selbstbewusst und freundlich wirkt. Anschließend oder alternativ können Sie mit größtmöglichen Abstand das Lieblingsfutter anbieten und somit die Katzen voneinander ablenken.

In der Eingewöhnungsphase sollten Sie bei freundlichem und selbstbewusstem Verhalten nicht mit Lob und Belohnung sparen.

 

 

Beurteilung des Erfolgs:

 

  • Alle Katzen bleiben untereinander entspannt und zufrieden.

  • Die Begegnungen sind frei von Fauchen, Spucken, Katzenbuckel, Angriffen oder Scheinangriffen.

  • Enges Kontaktliegen, zusammen spielen und gegenseitiges putzen sind Anzeichen für eine innige Freundschaft.

 

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